28. Mai 2026

Gesundheit und Pflege

Für mich steht außer Frage: Bildung ist kein Menschenrecht nach Kassenlage, sondern die Eingangstür der Kinder und Jugendlichen für die Welt von morgen, in der sie leben wollen!
Denn es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung – Keine Bildung! Das möchte ich verhindern!

Zukünftig muss es mehr Investitionen für eine bedarfsgerechte medizinische Versorgung geben und rechtliche Rahmenbedingungen, die es ermöglichen, damit mehr Berufsgruppen eigenverantwortlich in die Gesundheitsversorgung einbezogen werden können.

Viele Hausärzte finden im ländlichen Raum schon heute keine Nachfolger*innen und die Patienten sind in Sorge darüber, wo sie künftig wieder einen ortsansässigen Hausarzt aufsuchen können.
Für junge ärztliche Absolventen gilt es, noch mehr Anreize im ländlichen Raum zu schaffen, wie eine verlässliche Anbindung an den ÖPNV, ortsnahe Schule und Kindertagessbetreuung.
Außerdem sehe ich hier auch die Schnittmengen im Bereich der Pflege, die ich mit besseren Arbeitsbedingungen und ihrer Wertschätzung verbinde. Gerade in Zeiten der Corona Pandemie sind hier Verbesserungen schon längst überfällig!

Im Bereich der Pflege gibt es Nachholbedarf für Gesundheitseinrichtungen, dies betrifft sowohl die Arbeitsbedingungen, als auch die Entlohnung. Die Pflege muss trotz aller Technik und trotz allem Medizinischen im Vordergrund stehen. Dazu gehört für die Pflegenden vor allem die Zeit, mit ihren Patientinnen und Patienten auch ein Gespräch zu führen, zu sehen, wo der Schuh drückt.
Hierbei verstehe ich ländliche Regionen als Orte, in denen gesellschaftliche Probleme kreativ angegangen werden können. Dabei können Digitalisierung, die Veränderungen in der Mobilität und die Bedeutung der Daseinsvorsorge die Treiber dynamischer Prozesse im Ländlichen Raum sein.

Mein Fokus liegt auf neuen Chancen und der Frage, wie wir bereits gute gemachte Erfahrungen und neue Ideen für andere nutzbar machen. Neue Zeiten erfordern neue Ideen!